Abschied von der Südinsel im Abel Nationalpark
Zum Abschied von der Südinsel wanderten wir im Abel Nationalpark. Es war wunderschön!
Der gut ausgebaute Wanderweg war ca. 12 km lang. Unsere Wanderung
dauerte ca. 4 Stunden. Der Regenwald ist fantastisch. Die Natur ist so anders
als bei uns in Europa. Unterwegs sahen wir viele einsame weiße Traumstrände.
Ich war natürlich auch wieder baden. Die Strände erinnerten mich an den Film
„Beach“.
Auf dem Weg in den Park fuhren wir mit einem Boot, welches erstmal auf der Strasse auf einem Anhänger an einem Auto zum Strand gezogen wurde und dort mit einem Traktor zu Wasser gelassen wurde (erforderlich wegen Niedrigwasser bei Ebbe). Angekommen im Nationalpark ging es natürlich erstmal ins wunderbar blaue Wasser.
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| das Boot wird mit dem Traktor rückwärts in Wasser gelassen |
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| Übersichtskarte des Abel Nationalparkes |
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| es gab eine große Inseln mit vielen Robben zu sehen |
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| Robben |
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| Wanderweg Marahau zurück zum Camper |
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| Baden im wunderbar blauen Wasser in der Torrent Bay |
Fährüberfahrt auf die Nordinsel
Die Fährüberfahrt von der Südinsel zur Nordinsel am
12.03.2019 buchten wir telefonisch ca. 3 Stunden vor der eigentlichen Abfahrt
der Fähre über Juicy. Dies war bei unserem Mietangebot des Campers bereits
inklusive. Das Problem war nur, dass man eine Stunde vor Abfahrt zum Check In
muss und wir noch eine Strecke von zwar nur ca. 170 km vor uns hatten, diese
jedoch im Gebirge war. Da werden aus 1,5 Stunden Fahrt mal ganz locker 2,5
Stunden. Somit kamen wir ca. 20 min zu spät zum Check In. Bei der Einfahrt zur
Fähre wurden wir begrüßt mit: „You are Michael?“. Wir waren also die letzten, die noch gefehlt haben und hatten totales Glück,
dass die uns noch rauf gelassen haben! Die Neuseeländer sind sehr alle nett.
Nicht so offenherzig wie die Inder, aber sehr höflich und nett.
Die Fähre fährt von Picton nach Wellington und die
Fährüberfahrt dauert ca. 3 Stunden. Wellington als Hauptstadt mit ca. 210.000
Einwohnern trägt den Beinamen „windiges Weekington“ nicht umsonst.
Hier ist
komisches Wetter. Etwa 21 Grad sollen es sein, aber wenn Wind ist, ist es kalt.
Die Einwohner tragen trotzdem kurze Kleidung. Meistens ist es um die 20 Grad und
schwül. Dann ist es wieder kalt. Heute stürmt und regnet es sehr stark.
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| Auffahrt auf die Fähre |
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| Yes... wir haben es geschafft! |
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| Route der Fähre |
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| Abschied von der zauberhaften Südinsel und Picton |
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| Ankunft in Wellington |
Wellington
Wir waren im Te Papa Museum. Das ist das Nationalmuseum von
NZ. Te Papa bedeutet Schatztruhe. Und es ist wirklich eine Schatztruhe. Es gibt
eine sehr große Anzahl von Maori Artefakten.
Neben der Geschichte der Maoris und der Natur Neuseelands wird in einer sehr
eindrucksvollen Ausstellung das Mitwirken der Neuseeländer um die Schlacht von
Gallipoli im 1. Weltkrieg erläutert.
Bei einem Abendspaziergang konnten wir noch die Kneipenszene
Wellingtons testen. Wellington hat uns gut gefallen. Es ist ein toller Anblick:
an einem hakenförmigen Hafen gelegen, umgeben von Bergzügen. Viktorianische
Holzbauten verteilen sich auf den grünen Hügeln oberhalb des Hafens, in denen
Vögel singen.
Am nächsten Tag schauten wir uns die Stadt an.
Das Old Government Building, eines der größten
Holzhäuser der Welt, ist heute der Jura Bereich der Uni Wellington.
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| Besuch des Te Papa Museums in Wellington - freier Eintritt wie alle anderen Museen in NZ auch |
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| Maoi Kultur |
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| Eingang zum Museum Te Papa |
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| die Wachsfiguren sind 2,4 mal so groß wie ein Mensch |
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| schöne Gebäude stehen am Hafen |
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| Fahrradspuren in der Stadt - da hat Berlin noch eniges aufzuholen |
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| das Parlamentsgebäude - auch Bienenkorb genannt |
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Neuseeland war das erste Land, das das Frauenwahlrecht einführte. Am 28. November 1893 gaben mehr als 90'000
neuseeländische Frauen ihre Stimme ab. Gewählt werden durften Frauen
allerdings erst 1919 und es dauerte bis 1933, bis die erste Abgeordnete
tatsächlich ins neuseeländische Parlament einzog.
In Europa wurde es als erstes in Finnland (1906), in Norwegen (1913) und irgendwann später Deutschland (1918) eingeführt. |
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| Blick auf die Stadt |
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| Old Goverment Building, eines der größten
Holzhäuser der Welt, heute der Jura Bereich der Uni Wellington |
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| auch die Inneneinrichtung ist komplett aus Holz |
Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Norden. Wir hielten in Martinsborough um den neuseeländischen Wein zu probieren. Hier in dieser Gegend wohnen auch die berühmten Regisseure James Cameron (Titanic) und Peter Jackson (Herr der Ringe).
Stonehenge Aotearoa (Aotearoa ist Maori-Sprache und bedeutet
Neuseeland)
Ja, wir waren in Stonehenge! Nachdem ich es in London nicht
geschafft hatte, dorthin zu fahren, dachte ich mir, fahren wir doch einfach auf
der Südhalbkügel zu einem maßstabgetreuen Nachbau des englischen Stonehenges.
Dieser wurde gebaut von einem Farmer und seiner Frau. Es steht mitten auf
dessen Farmland. Er hat es nach dem Vorbild von Stonehenge, allerdings seiner
Lage auf der Südhalbkugel gemäß ausgerichtet.
Ich war wirklich überrascht wie groß das Ganze ist und wie
viel Wissen es bietet. Die Sommersonnenwende (längster Tag), die
Wintersonnenwende (kürzester Tag), die 12 Sternkreiszeichen, so dass man sogar
erkennen kann, welcher Monat und welcher Tag gerade ist (Sonnenschein
vorausgesetzt). Man sieht den Kreis der
Steine sogar auf dem Satellitenbild mit Google Maps.
Danke für die Bilder, Deine Eindrücke und immer wieder die geschichtlichen Hintergründe.
AntwortenLöschenWeiter gute Reise und viele tolle Erlebnisse!